Buchten, die man nur zu Fuß oder per Boot erreicht, Inseln, auf denen die Zeit langsamer geht, der schönste Strand der Welt. Das sizilianische Meer ist nicht eines: Es sind zehn verschiedene Meere — und wir bringen Sie zum richtigen Anleger.
Sieben Kilometer Küste, die nie ein Auto erreichte: Siziliens erstes Naturreservat, 1981 aus einem Protestmarsch geboren, der eine bereits im Bau befindliche Straße stoppte. Man geht sie zu Fuß, Bucht für Bucht — Cala Capreria, Cala dell’Uzzo, Cala Marinella — oder bewundert sie vom Meer aus, per Boot ab San Vito oder Scopello, vorbei an Felsnadeln und alten Thunfischereien. Glasklares Wasser, Ginster und eine Stille, die Straßen nicht kennen.
Die größte der Egadi-Inseln hat die Form eines Schmetterlings auf dem Wasser. Ihre über Jahrhunderte gegrabenen Tuffsteinbrüche wurden zu unwirklichen Buchten: In Cala Rossa und Bue Marino schwimmt man zwischen goldenen, von Menschenhand geschnittenen Wänden und einem Meer, das von Türkis in Tiefblau wechselt. Man fährt Rad, isst Thunfisch aus der alten Tonnara Florio — heute ein wunderschönes Museum — und abends duftet der Hafen nach Granita und Salz.
Die kleinste der Egadi ist eine Handvoll weißer Häuser mit blauen Läden um einen Anleger. Keine Autos, eine einzige Bar an der Piazzetta, und die Grotta del Genovese hütet zwölftausend Jahre alte Ritzzeichnungen: Hirsche, Thunfische und tanzende Figuren, eingraviert, als Sizilien noch mit der Insel verbunden war. Der Faraglione, zehn Minuten zu Fuß, schenkt das schönste Bad; den Rest des Tages bestimmt das Meer.
Die entfernteste und wildeste der Egadi: ein Kalksteinberg, der aus dem Wasser steigt, vierhundert Meeresgrotten ringsum, Pfade, die zwischen Pinien und Ziegen zur alten Signalstation klettern. Das Dorf gehört den Fischern, und man sieht es: Die Boote laufen im Morgengrauen aus, und bei der Rückkehr wird der Fang am Anleger verkauft. Die Bootsrunde um die Insel — Grotte um Grotte, das Wasser smaragdgrün — ist allein die Reise wert.
Ein erloschener Vulkan eine Stunde von Palermo, schwarz von Lava und grün von Feigenkakteen, die Häuser des Dorfes mit Wandbildern bemalt. Unter der Oberfläche: Italiens erstes Meeresschutzgebiet (1986) — Gründe, die Taucher aus aller Welt auswendig kennen, die Blaue Grotte, Zackenbarsche zutraulich wie Hauskatzen. Wer nicht taucht, macht die Bootsrunde, hält an den Naturpools und isst abends die kleinen, berühmten Linsen von Ustica.
Näher an Afrika als an Sizilien, schwarz und windgepeitscht, ohne Sandstrände — und gerade deshalb authentisch. Man schläft in Dammusi, arabischen Häusern mit Kuppeldächern; man badet im Specchio di Venere, einem türkisen Kratersee, und sauniert in der Naturgrotte von Benikulà. In den pantesken Gärten schützen runde Steinmauern einen einzigen Zitrusbaum vor dem Wind: Aus diesen Winden entsteht auch der Passito, der Süßwein, der hier Religion ist.
Italiens letztes Land, südlicher als Tunis: ein Kalksteinplateau in einem Meer, das nicht mediterran wirkt — sondern wie ein Atoll. Zum Kaninchenstrand geht man zu Fuß einen Pfad hinab, das Wasser ist so klar, dass Boote zu schweben scheinen, und im Sommer legen Caretta-caretta-Schildkröten ihre Eier in den geschützten Sand. Isola dei Conigli, Cala Pulcino, Tabaccara: Namen, die, wer dort war, mit Sehnsucht ausspricht. Fern von allem — und gerade deshalb unvergesslich.
Unsere Arbeit beginnt am Anleger: Wir bringen Sie zum richtigen Abfahrtshafen — Trapani, Palermo, Porto Empedocle, San Vito — zur richtigen Zeit, und bei der Rückkehr wartet schon jemand. Überfahrten und Boote buchen wir für Sie bei lokalen Partnern.
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